„The Blackening“ – alte Tradition bei den Whiskyfass-Machern

Uralte Taufzeremonie für die Böttcher-Lehrlinge der Speyside Cooperage in Craigellachie

Aus dem 14. Jahrhundert ist ein Brauch überliefert, der ähnlich dem Gautschen bei den Druckern den Abschluss der Fassmacher-Lehre markiert: The Blackening (Das Schwärzen).

Am Ende der vierjährigen Ausbildung wird jeder Böttcher-Lehrling in das letzte von ihm reparierte Fass gesteckt. In diesem geschwärzten Fass wird er von seinen Kollegen mit Teer, dreckigem Wasser, Mehl, Eiern und Federn „garniert“ und anschließend umhergerollt. Erst mit dieser Zeremonie ist der ehemalige Lehrling in die Reihen der vollwertigen Böttcher aufgenommen.

Nach einer gründlichen Reinigung geht´s mitz dem ganzen Team dann erst mal in den nächstgelegenen Pub …


Das Video kommt von der schottischen Lokalzeitung Alloa Advertiser – hier sind auch einige Bilder zu finden …

„The Blackening“ im Bild

Vor dem Start: Diese beiden Fassmacher haben vier Jahre Lehrzeit hinter sich. Es folgt die Abschlusszeremonie.

Einsteigen und los: Im letzten Fass, welches der jeweilige Böttcherlehrling repariert hat geht es ein paar Runden durch die Werkstatthalle.

Als nächstes folgen schmutziges Wasser …

… ein bisschen Teer, Mehl …

… und Federn. Das wars!

Jetzt sind die beiden vollwertige Böttchergesellen!

Fotos: Mit freundlicher Genehmigung durch Alloa & Hillfoots Advertiser in Alloa, Clackmannanshire

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